Lieferando oder: Der vergebliche Versuch, Pizza zu essen

my dears,

hat jemand von euch schon einmal versucht, einePizzabestellung  über den Lieferdienst Lieferando abzuwickeln?

Falls nicht: vergesst es. unprofessionell, chaotisch. Ich bin sowas von sauer und gefrustet. Die Geschichte:

Vorgestern, am Mittwoch, bekam ich während der Arbeit Pizza-Hunger (Arbeit = mein neuer, wunderbarer, interessanter home office-Job, den ich liebe: – )) Bei Tante Google suchte ich mir eine Pizzeria in der Stadt raus, von der ich weiß, dass sie auch liefern (ist ja noch nicht wieder so wie früher, mit mal schnell ins Auto hüpfen und was holen ; – )) Ich sah, die liefern mit Lieferando. Das schaute auch recht gut aus zunächst, ich konnte die Pizzagröße und den Belag online wählen und auch gleich per PayPal zahlen. Das fand ich gut, so mache ich das am liebsten. Ich schickte die Bestellung plus Zahlung ab… und warte noch immer auf die Pizza, nach 27 Stunden. Das dürfte ein Lieferrekord sein, liebe Firma Lieferando – 27 Stunden und kein Laut, alle Achtung. (Nein, ich habe nach der Bestellung keine Mail oder sonstige Bestätigung bekommen.) Vorhin habe ich einige Male versucht, bei Lieferando anzurufen, wo eine junge Dame vom Band mich bat:“… bitte halten Sie Ihre Kundennummer bereit.“

Verdammt, Ihr Vollhorste, ich habe versucht, bei euch Kundin zu werden, aber Ihr seid ja zu dumm, euren Laden zu führen!

Weiter flötete mir die Dame vom Band ins Ohr, es seien gerade alle Mitarbeiter besetzt, ich möge doch später nochmals anrufen. Der nächste Anruf verband mich mit der gleichen Ansage. Ich habe den Verdacht, dass dieses Band 24/7 läuft, damit ja nur niemand von denen mit einem Kunden in Berührung kommt. Also rief ich bei der Pizzeria an, deren Besitzerin mir sagte, sie habe meine Bestellung von Lieferando nie erhalten. Passt ins Bild, glaube ich ihr ohne weiteres. Auf meine Frage, wie ich nun mein Geld zurückbekäme, wusste sie keine Antwort. Sie tat mir leid, zumal ich ihr aufs Wort glaube. Ich verabschiedete mich und rief noch mal in Berlin an. Wieder das gleiche Band. Also: vergesst die Firma – absolute Anti-Empfehlung. Ich bleibe beim Lieferanten hier im Dorf. –der ist Inder, macht aber klasse Pizza : – ))

 

Am Brunnen vor der Spüle : – )

Am 8. Mai hatte das Pippikind ihren sechsten Geburtstag. Unglaublich, dass das schon so lange her ist *nostalgischer Seufzer* Als Geschenk habe ich ihr einen Trinkbrunnen bestellt, wie Maxxie es in den Kommentaren angeregt hatte (danke, Maxxie!). Ergebnis: typisch Katzen: Man reißt sich den A…llerwertesten auf, ist gespannt, was die Viecher sagen werden, und dann… nix. Null. Nada. Niente. Rien. Niets. : – ) Früher hopste Micia gern in die Badewanne und starrte den Wasserhahn an, bis einer von uns ihn für sie aufdrehte. Da patschte sie dann mit der Pfote im Wasserstrahl herum, schnippte das Wasser an die Wand und spielte, bis sie keine Lust mehr hatte. Kaum war der Brunnen eingeschaltet, kam sie mal kurz gucken, starrte das fremde Ding misstrauisch an… und drehte wortlos ab. Pfffff. Dabei hatten wir extra stilles Mineralwasser eingefüllt, weil sie das ganz gerne trinkt und damit der Brunnen nicht verkalkt. Die geplante „Geburtstagstorte“ aus Hackfleisch und mit sechs Kerzchen habe ich dann doch nicht mehr hergestellt, weil ich, seit ich vegan lebe, den Umgang mit Fleisch nicht mehr mag (eklig). Nun, jetzt ist meine geliebte kleine Pippse schon sechs Jahre alt… und ich hoffe, ich werde sie noch ganz, ganz lange haben!

Auch mal nett: Abschleppwagen

Was für ein schräger Tag – wäre nett, wenn es ein Aprilscherz wäre.
Bis nach dem Yoga war alles prima. Danach wollten wir ins Kino, der Kinonewsletter hatte den Film „Knowing“ mit Nicolas Cage als Vorpremiere angekündigt, den wollten wir sehen.
(Trailer hier, aber die Seite lädt elend langsam. Und hier ein besserer.)
Nach dem Yoga ist die Zeit etwas knapp, ich komme zwei Minuten vor Beginn an die Kasse und sage:
„Ich habe Karten auf die Nummer 172 bestellt, sind die noch da, wir haben uns verspätet?“
Sie gibt die Nummer ein, guckt, runzelt die Stirn.
„Wie ist denn Ihr Name?“
„Lakritz.“
Sie guckt nochmal: „Ah ja. Aaalso… Sie haben Karten für den Film Knauing bestellt – aber für Mittwoch, den 8. April. Heute ist der 1. April. Der Film läuft bei uns noch gar nicht.“
Okay – das ist kein Aprilscherz, da haben wir beide den Newsletter vom Kino nicht richtig gelesen. Wir beschließen, statt dessen einen leckeren Nach-Yoga-Salat bei Pepe e Sale zu essen. Steigen ins Auto. Der Motor dreht sich auch. Springt aber nicht an.
Der sehr nette Gelbe Engel ist eine dreiviertel Stunde später da und versucht eine geschlagene Stunde lang alles, was ihm und dem Computer einfällt, aber das Ergebnis ist leider, dass die Spritpumpe hin ist.
Der Abschleppwagen kommt kurz danach, das Aufladen geht in fünf Minuten vor sich und in reichlich rasantem Tempo fährt uns der junge Mann nach Hause. Hat aber durchaus was, mal wieder in einem LKW zu sitzen, dieser hier hat sogar eine heizbare Frontscheibe (wieso muss man dafür so viel Aufpreis bei PKWs zahlen?).
Fazit: insgesamt zwei Stunden im Café gesessen, zwei heiße Kakao, davon einer mit Baileys (die Lakritzefrau liebt heißen Kakao mit Baileys drin) und Kino-Ersatz in Form von sehr vielen pubertierenden Jungs und Mädchen, die sich allesamt an ihrem ersten Ferienabend balzend und spreizend im Café einfanden. Sehr lustig und auch irgendwie sehr rührend anzusehen.
Als wir nach Hause kamen, flitzte unter unserem Tor ein großer schwarzer Kater mit weißem Brustfleck hervor , der sehr verdächtig wie Pippilotta aussieht und der sich sehr eilig aus dem Staube machte.
Jetzt hoffen wir, dass unser Dorfmechaniker das Auto morgen wieder hinbekommt, weil gestern abend überraschend unsere Harkebrügger Vermieterin anrief und sagte, dass die Ferienwohnungsgäste für April gecancelt haben und wir kommen können. Und nächsten Mittwoch wollten wir uns eigentlich auf den Weg machen und dafür hätten wir lieber den Diesel als den Benziner.
Wird schon.
Ich möchte jetzt ins Bett – wenn ich es übers Herz bringe, die selig schlafende Pippi von meinem Schoß zu werfen.

Jalbum

Wil Wheaton, einer meiner Lieblingsautoren, hat einen kleinen Bruder, Jeremy, der wiederum fotografiert, und das ganz wunderbar.
Jeremy nutzt die kostenlose Fotosoftware Jalbum, gefällt mir sehr gut, wollte ich als Tipp mal weitergeben.
Ansonsten habe ich mir wohl eine fiese Erkältung eingefangen und fühle mich im Hals und in der Lunge gerade nicht so wirklich toll.
Davon abgesehen aber alles ok. Kann nur sein, dass ich mich die nächsten Tage etwas mehr unter die Bettdecke verkrieche. Danach lade ich mir Jalbum runter.

Ärger mit dem Feuerfuchs

Ich habe im Moment Ärger mit meinem heißgeliebten Firefox. Das Programm hatte einen Virus, den mein Virenkiller auch problemlos gefunden und erfolgreich getötet hat. Schien jedenfalls so.
Problem: das Scheißding kam wieder, sobald der Feuerfuchs neu gestartet wurde. Wir haben verschiedenes ausprobiert, inklusive Deinstallation und neu herunterladen, aber es scheint, dass der Fuchs schon verseucht vom Netz kommt. 
Ich hab dann Chrome und Opera versucht, bin aber mit keinem wirklich glücklich. Hauptgrund: für Chrome gibt es gar keinen Werbeblocker, für Opera nur ein sehr umständliches Ding, in das man die zu blockenden Seiten per Hand einzeln eintragen muss. Und ein Browser ohne Werbeblocker ist für mich völlig indiskutabel. Dabei ist mir Opera eigentlich sympathisch, ich mochte ihn schon, als er damals – vor Jahrhunderten – rauskam.
Jetzt arbeite ich gerade mal mit Safari und finde ihn nicht übel. Noch habe ich nicht raus, wo ich einstellen kann, dass er z.B. Links aus Mails heraus öffnet und beim mouseover über Links unten im Bildschirm die URL anzeigt, wo der Link hinführt.
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen. Ich bin sehr überzeugt von „Never change a running system“ und wechsele ungern erprobte Anwendungen auf meinem Lappi.