Schwümmen

Petra war mit ihren beiden Kindern schwimmen.  Im Nachhinein fragt sie sich, ob das eine gute Idee war, aber lest selbst. Mich hat ihr Bericht daran erinnert, daß  ich mir für diesen Sommer (falls wir einen Sommer bekommen sollten) vorgenommen habe, wieder schwimmen zu lernen. Offen gesagt, war ich nie eine begnadete Schwimmerin. Ich habe das Schwimmen erst mit 14 Jahren gelernt, in einem DLRG-Kurs im heimischen Hallenbad. Da ich, als Gott die Sportlichkeit verteilte, wohl gerade von David Cassidy träumte und vergaß, mich zu melden… Nu ja. Das kam dafür 20 Jahre später, mit Tae Kwon Do und Baseball 😉  Im Schwimmen habe ich jedenfalls nie mehr als das übliche Brustschwimmen hinbekommen und schnell war ich schon gar nicht. Das zeigte auch die Vier im Sport in dem Jahr, als wir das verhaßte Schulschwimmen hatten (so oft, wie ich da das Schwimmzeug „vergessen“ hatte… 😀

Jedenfalls würde ich gern mal wieder schwimmen gehen. Wir wohnen nicht allzu weit von Bad Dürkheim entfernt, einer hübschen, malerischen kleinen Kurstadt in der Pfalz. Dort gibt es ein Thermalbad,dessen Wasser 38 Grad warm ist. Dort haben sie eine eigene Umkleidekabine für Behinderte, und wenn man vorher Bescheid gibt, begleitet einen jemand vom Personal bis zum Schwimmbecken. Das habe ich kürzlich bei einem Anruf dort erfahren. Ich könnte sogar die große Orthese zu Hause lassen, denn ich habe noch eine kleinereStütze, die das Knie daran hindert, sich nach hinten durchzudrücken. Das ist nämlich sehr auffällig und sieht gruselig aus, und ich würde auf keinen Fall so durch das Schwimmbad laufen wollen (bin ja kein Zirkustier). Die kleine Stütze umfaßt genau das Knie, größer ist sie nicht und muß sie auch nicht sein. Ringsum im Schwimmbecken ist eine Reling, an der man sich festhalten kann. Da meine tolle Ergotherapeutin jede Woche mit mir den linken Arm trainiert, sollte ich im Wasser schon wegen des geringeren Eigengewichtes in der Lage sein, Schwimmbewegungen zu machen. Mit dem Bein auch, da werde ich Hubert, neinen Physio, bitten, mir Übungen zu zeigen. Vielleicht kann mich ja auch jemand vom dortigen Personal begleiten – ich rufe nochmal dort an und frage!

 

 

 

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