Test-Beitrag für Abonnenten

So, liebe Abonnenten meines Blogs, hier ist der Test-Beitrag, wie ich ihn in meinr Mail an euch angekündigt hatte. Ich hoffe sehr, daß ihr auch, wie gewohnt, eine Info-Mail erhalten habt mit der Nachricht, daß in meinem großartigen Lakritzeblog ein neuer umwerfender Beitrag erschienen ist 😉 Könntet ihr mir bitte kurz als Kommentar mitteilen, ob die Benachrichtigung nun wieder klappt? (Der Prinz hat echt lange daran gearbeitet.) Dankeschön!

Mein Hirn und ich

Kennt ihr das auch, ihr Lieben? Man liegt schön eingekuschelt unter der Bettdecke, will gerade angenehm müde und entspannt in den Schlaf abdriften… da meldet sich das vorlaute Gehirn mit einer Idee oder einem Gedanken – und schon ist man wach und grübelt und überlegt… boah, kann das nerven! Manchmal kommen einem diese Gedanken völlig abstrus vor, so daß man überlegt, wo das nun wieder herkam… Bei mir, habe ich festgestellt, werkelt mein Hirn einfach an Dokus weiter, die wir vor dem Schlafengehen geguckt haben (Danke, Terra X -NICHT!) Kürzlich, zum Beispiel: ich bin warm eingekuschelt zwischen Bettdecke, heißen Körnerkissen und La Pip, die schnurrend neben mir liegt. Ich sehe aus dem Fenster. Die untere Hälfte des Fensters ist ausgefüllt durch das Dach des früheren Kuhstalles, darüber sehe ich den Himmel, der derzeit ein grandioses Sternenpanorama bietet. Ein Stern leuchtet ins Fenster, das freut mich immer so. (Nein, nicht die Venus, die ist um meine Bettgehzeit schon weiter weg gewandert.) Aber gemütlich ist das schon, den leuchtenden Goldpunkt da oben am Nachthimmel zu sehen…

„Jaa-haa!“ sagt mein Hirn da hämisch, „wenn der Stern da ist, wo du ihn gerade siehst! Du weißt ja, daß die Sonne mit ihrer Gravitation den Lichtstrahl ablenkt und der Stern in Wirklichkeit wahrscheinlich ganz woanders ist!“

„Orr, nee, komm, Hirn, lass uns schlafen!“ seufze ich und schließe die Augen.

„Tja“ – sagt Hirn schnippisch, „Wer mußte denn unbedingt den Beitrag über Einstein gucken? Hm?!“

„Is ja gut“ ergebe ich mich,“ab jetzt nur noch leichte Kost vor dem Schlafengehen,ok?“ Ich schließe die Augen, kraule das Pippchen hinterm Ohr und dämmere langsam weg..

*murmelmurmel*

Hä?

*murmelmurmel*

erm…Hirn…? Bist du das?

Psst. Ja, ich versuche, was auszurechnen.. wie war das noch? π·r2, oder?

Im Ernst jetzt?! Du willst mitten in der Nacht eine Kreisfläche ausrechnen? Hast du sie noch alle?!

Ja nee. is gut. Nur, dass die bei der Sendung über das CERN gesagt haben, der LHC sei 27 Kilometer lang, und ich wollte gern wissen, was für einen Durchmesser dieser Ring hat. Hey, Ring -“ ein Ring, sie zu knechten“… hähähä!

Schnauze!!!! Du glaubst nicht im Ernst, daß ich jetzt aufstehe und die Formel für den Kreisdurchmesser raussuche, oder?!

Ääh, neeeiinnnn… nur vergiß nicht, was die nette francokanadische Physikerin erklärt hat, die mit der bunten Bluse, daß nämlich bei E = mc² das c² praktisch die Wechselrate zwischen E und m ist, und der-

Hirn. Wir schlafen jetzt. Heia. Dodo. Bubu. Okay?! OOKAAYY??!! [hier wutschnaubendes emoji einfügen]

Ja. Is ja gut. Nachti.

*grmpf*

Info für die Abonnenten

Als der Prinz das Lakritzenblog zu seinem neuen Wohnort umzog, meine Lieben, sagte er nebenbei etwas davon, daß er noch nicht herausgefunden habe, wie er die Abonnenten des Blogs mitnehmen könne. Als ich die neue URL bekanntgab, arbeitete er daran noch, so daß ich nichts dazu sagte. Nun hat mir aber die liebe Frau Ladybird gemailt, daß sie keine Mail-Benachrichtigung mehr erhalte, wenn ein neuer Beitrag erscheint. Das geht dann sicher den anderen auch so, oder? Wir haben gestern Abend noch herum getestet, ich habe Beiträge mit dem Titel „Test für Schatz“ geschrieben, die er Prinz abonnierte. Er ist auch als Abonnent registriert, ich habe die Information von WordPress erhalten. Allerdings erhält jetzt auch der Prinz keine Nachricht, wenn ich etwas Neues poste. Er arbeitet aber weiter daran! Habt büdde noch ’n büschen Geduld, ja? Danke!

Jetzt sollte es klappen. Der Prinz

Prince Charming reitet wieder

Meist gehe ich abends um halb elf schlafen. Das Pippilein weiß das und wartet meist schon darauf, daß ich mit dem Körnerkissen-Gedöns fertig werde und das Licht ausmache, damit sie sich zu mir legen kann. Gestern Abend schauten der Prinz und ich noch eine längere Doku darüber, ob und wie es möglich sein könnte, den Mars zu besiedeln und bewohnbar zu machen. Die Zimmertür stand ein Stück offen. Da schob sich vorsichtig ein kleines schwarzes Gesichtchen durch den Türspalt, es folgten zwei schwarze Pfoten, die anmutig nebeneinander standen: La Pip wollte mal schauen, ob ich schon bettfertig sei. Der Prinz sah sie auch und sagte:
„Pippilotta kann so elegant dastehen.“ (Er nennt sie immer „Pippilotta“ statt einfach „Pippi“.)
Ich: *Milcheinschuß*
„Jaaa, ne?“ sagte ich liebevoll, „mein Pippchen!“
Prinz: „Da sieht man gar nicht so, wie fett sie ist.“

Mann zu verschenken – 57 Jahre, gut erhalten!

Gute Vorsätze

haben der Prinz und ich, meine Lieben, nämlich etwas, das uns so gar nicht liegt: Aufräumen 😀 Der Grund: Jürgen, unser Vermieter, hat kürzlich ganz lieb und vorsichtig angedeutet, daß ihm zuviel Kramszeugs rumsteht in den Räumen der alten Stallungen hier am Haus. Das hier war ja ganz früher mal ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb, der den Großeltern unserer Vermieterin Marika gehört hatte. Das Haus, das wir gemietet haben und in dem wir nun schon seit 15 Jahren wohnen, war das Haupthaus, in dem auch die Großeltern lebten. Dann gibt es hier noch die riesige Scheune, den früheren Kuhstall (den Jürgen heute als Werkstatt nutzt), den früheren Pferdestall und die frühere Waschküche. In all diesen Räumen, müssen wir zu unserer Schande gestehen, haben wir Zeugs rumstehen, zum Teil in Kartons. Der Prinz und ich sind leider beide so gestrickt, daß wir ungern was wegwerfen („kann man noch das und das mit machen, brauchen wir vielleicht nochmal…“) Das sind unverkennbar die Gene des Prinzenpapas und meines Opas (von dem ich noch einige andere Eigenheiten mehr geerbt habe 🙂 ) Tja, nun haben wir uns nach Jürgens vorsichtiger Andeutung, daß er doch ganz gerne mal ohne größere Kletteraktionen in die Stallungen reinkäme, entschlossen, ihm und uns das Leben leichter zu machen, indem wir da mal rangehen. Wenn wir vorerst eh nicht zum lüttje Huus fahren können – man weiß ja nicht, wie lange das alles noch dauert – , dann können wir an den Wochenenden hier auch etwas Sinnvolles tun und ausmisten. Bin ja mal gespannt, was da noch zum Vorschein kommt. Puh.

Happy Birthday, Your Majesty!

Die Frau, die ich am meisten auf dieser Welt bewundere (außer meiner Oma), hat heute ihren 94. Geburtstag. „feiert“ kann man nicht sagen, denn sie bleibt – wie meist – im Hintergrund. Die Badische Zeitung widmet ihr einen Artikel:

Die Queen feiert ihren 94. Geburtstag – abgeschirmt

Daß sie kein Buhei machen möchte im Moment, verstehe ich. Trotzdem bin ich etwas enttäuscht, daß im Juni auch „Trooping the Colours“ ausfällt, die Militärparade zu ihren Ehren, also ihre nachgeholte Geburtstagsfeier. Das ist im livestream immer sehr spannend und ich liebe dieses Spektakel. Aber ich verstehe es *seufz*