Le Bär, das Cleverle

Unser kleiner Herr Sonntag, meine Lieben, kann nichts so gut wie sich dumm zu stellen, wenn er nicht gehorchen möchte. Aber vorgestern Abend (Pizza – und Rotwein-Abend) hat er mal wieder gezeigt, daß er verdammt clever ist:
Die Pizza ist verputzt, der Prinz will vom Tisch aufstehen, stutzt plötzlich, guckt nach unten und sagt:“Huch, was ist das denn?“ Und lacht laut los: „Nee, oder?!“ Und zu mir: Das glaubst du jetzt nicht, Schatz!“ Da hatte der Bär Durst gehabt und nach Wasser gefiept, wir hatten das Fiepen aber als Betteln nach Pizza interpretiert (der Bär liebt Pizza!) und ignoriert, denn er bekommt nichts vom Tisch (Hör sofort auf zu lachen, Martin Rütter!). Als kein Wasser kam, hatte der Bär heimlich, still und leise seinen leeren Wassernapf zum Prinzen hinübergeschoben, und zwar so, daß der Prinz mit dem Fuß an den Napf stoßen mußte, sobald er sich bewegte! Wir lachten sehr, der Prinz füllte ihm natürlich sofort Wasser nach, unter vielen Entschuldigungen. Der Bär stürzte sich gleich sehr dramatisch auf das Wasser und legte eine eindrucksvolle „Fast wäre ich verdurstet!“ – Show hin. Der Prinz und ich lachen immer noch darüber und sind uns einig: Abgesehen von der Entscheidung, unser Leben miteinander teilen zu wollen, war die Adoption des Bärchens die beste Entscheidung unseres Lebens!

Walhai-Liebe

Schon seit Monaten, meine Lieben, bin ich genervt, weil mein Laptop immer langsamer wird – und das Ding ist schon das dritte in den letzten zehn Jahren! Alle haben die gleiche Krankheit: immer langsameres Laufen mit der Zeit. Der Prinz sagt, es sei meine „Aura“, die die Lappis zerstöre, weil ich so ungeduldig sei. Jedenfalls versprach er mir, den Lappi komplett plattzumachen und wieder neu aufzusetzen. Das tat er am Wochenende, deshalb durfte ich bis heute nichts anfassen. Gestern war ein komplett internet-freier Tag für mich, und ich fand es etwas erschreckend, wie ungewohnt sich das anfühlte. Seit heue früh darf ich wieder surfen und bloggen, yay. Gespannt schaltete ich mein Lappi ein. Als alles sich hochgefahren hatte, sah ich zu meiner Verwunderung, daß auf beiden Bildschirmen (dem des Laptops und dem großen (Grafiker-Bildschirm, den der Prinz mir zum besseren Arbeiten an Dokumenten überlassen hat) mich nicht wie gewohnt das lachende Gesicht meines Liebsten ansah, sondern… rechts ein wunderschöner Walhai, umringt von vielen gelbgestreiften Tropenfischen, und links ebenfalls ein Walhai,vorbeischwimmend in ganzer Länge und Pracht! Ich freute mich so sehr – da hatte der Prinz extra für mich im Internet nach Walhai-Wallpapers gesucht und sie so installiert, daß sie sich abwechseln!

Quelle: Wikipedia

SWR-Film über den Gnadenhof!

Darlings, der SWR hat in seiner Regionalsendung „Mensch, Leute!“ eine kleine Reportage über Carry Lerch und ihren Gnadenhof gedreht:

Carry und das liebe Vieh

Sicher erinnern sich einige von euch, dass ich vor einigen Jahren, bevor ich die Praxis im Schloss gründete, um Spenden für den Hof bat? Viele von euch haben etwas gespendet, Geld oder Gegenstände wie Pferdeputzzeug, und ich möchte euch dafür noch einmal herzlich danken!

(Bei Minute 29:21 seht ihr rechts  hinter der Eselschnute einen der Unterstände, die Carry dank eurer Hilfe anschaffen konnte. Sie schützen die Pferde und Esel vor Regen und direkter Sonne.)

Der Film stellt Carry (die eigentlich Carolin heißt) vor, ihren Hof, einige der Tiere – und unseren großartigen Tierarzt, den ihr hier als „Highlander“ kennengelernt habt (ihr werdet ihn sofort erkennen, wenn er im Film auftaucht 😉 ).

Der Beitrag dauert knapp 30 Minuten und ich habe ihn schon drei Mal angeschaut… Carry ist einfach ein toller Mensch. Was meint ihr zu der Reportage?

Was ist mit euch los?!

Nein, meine Lieben, das frage nicht ich euch, sondern das fragt Neville, der Kater des Journalisten und Moderators Jörg Thadeusz, uns alle. Uns Menschen, heißt das.

Jörg Tadeusz war zu Gast in der WDR-Sendung „Beste Gäste@Eckenga“ und ließ dort seinen Kater uns Menschen einige existentielle Fragen stellen, hier zu sehen und zu hören. Viel Spaß!

P.S.: Der Link führt auf die Facebook-Seite des WDR, nicht wundern!

Frau Lakritze weint mal wieder

…nämlich aus zutiefst empfundenem Mitleid mit Juan Leal, einem 26 Jahre alten Torero.

Der hatte etwas Pech bei einem Stierkampf in Madrid am letzten Montag. Da hat der 500 Kilo schwere Stier „Pedraza de Yeltes“  ihm nämlich  mit Schmackes ein Horn in den Ar*** gerammt, ihn zweimal hochgeschwungen und dann abgestreift wie ein Stück Scheiße, das Leal und seine Kumpels ja sind. Hier ist die Szene zu sehen und ich kann nur sagen: „Vaya, Toro!“ <3  Wenn ich den Text richtig interpretiere, ist  es dem Arschloch wohl  leider noch gelungen, den Stier zu töten, nachdem er ihm vor dem Angriff ein Ohr abgeschnitten und es prahlerisch und selbstverliebt durch die Arena getragen hatte. Wenn alles gut läuft, ist  dem Kerl nicht nur das Kreuzbein gebrochen, sondern der Stoß hat Leal die Gedärme eingerissen. das heißt, der Darminhalt verteilt sich im Bauchraum und infiziert ruckizucki das Bauchfell -> kann tödlich ausgehen. Der Prinz, der es eigentlich mit Tierschutz-Themen  gar nicht so hat, ist ausnahmsweise mal meiner Meinung: „Kein Mitleid – nur ein toter Matador ist ein guter Matador“, sagte er soeben. Ach ja, der Text berichtet auch, daß der linke Oberschenkelmuskel Leals erheblich verletzt sei. Wenn alles gut klappt, wird er nie wieder in einer Stierkampfarena herumlaufen können. Stierkampf,  diese „edle alte Tradition“, wie die Spanier sagen, ist für mich einfach nur sadistische Folter. Auf den Balearen war dieses widerliche Schauspiel 2017 übrigens  kurzzeitig abgeschafft, nachdem die Inselregierung einen erheblichen Rückgang an Urlaubsgästen  registriert hatten, aber das dauerte nur ein Jahr. Inzwischen ist wieder alles beim Alten. „Tradition“, ja klar. Damit reden sich hier ja auch die Jäger raus (und damit, daß sie sich zynisch als „Naturschützer“ bezeichnen.)

Winter-Spendenaktion für Tiere

Hey meine Lieben,

daß der Winter im Anmarsch ist, habt ihr ja sicher auch schon gemerkt.

In Ländern wie Rumänien, Bulgarien und Polen kann es im Winter bis zu 20 Grad minus werden. Da haben es nicht nur die Terheime schwer, die überfüllt und chronisch pleite sind, sondern auch und vor allem die heimatlosen Hunde und Katzen, die in den Straßen streunen (müssen).

Hanna vom Tierschutz-shop schreibt im newsletter, daß gerade ein Spenden-Marathon gestartet hat, hier zu finden.

Dabei geht es darum, Futterpakete für die hungrigen Tiere zu spenden.  Das Ziel sind 40.000 Futterpakete, die an 30 Tierschutzvereine in ganz Europa gehen. Die Kälte ist lebensgefährlich für die streunenden Tiere und die, die in den Tierheim-Zwingern sitzen.

W#re jemand von euch bereit, Hanna zu unterstützen und Futter zu spenden? Das wäre großartig! (Ich sage einfach schonmal DANKE!)

Und ja, natürlich mache ich auch mit! 😉